Eine kompakte Planungsgrundlage für die Umgestaltung des Schulhofs sieht die Schaffung eines vielseitigen und inklusiven Außenbereichs vor, der sowohl den Bedürfnissen des Schulbetriebs als auch der Ganztagsbetreuung, Mehrgenerationen-Aspekten und externen Partnern wie Vereinen gerecht wird. Im Zentrum der Überlegungen stehen dabei sichere und attraktive Spiel- und Lernbereiche, die Schaffung von Rückzugsmöglichkeiten sowie die nachhaltige und barrierefreie Gestaltung des Geländes.
Um das Bewegungsspektrum zu erweitern, soll ein separater, klar definierter Bereich für Ballspiele eingerichtet werden, der durch Markierungen, Netze oder Bordierungen gekennzeichnet ist und gegebenenfalls durch bewegliche Absperrungen reguliert wird. Die Aufsicht über diesen Bereich ist sicherzustellen. Ergänzend dazu sind integrierte Bewegungselemente wie Bodentrampoline, Balancierbereiche und ein erhaltener Hüpfspielbereich vorgesehen, die alle mit ausreichend Fallschutz ausgestattet und regelmäßig inspiziert werden müssen. Für Ballsportarten wie Tischtennis ist die Prüfung des Standorts und die Sicherstellung der Wartung notwendig. Die gesamte Wegeführung und die Bewegungszonen sollen zudem barrierearm und mit rutschfesten Belägen gestaltet werden.
Für die Ganztagsbetreuung ist eine deutliche Vergrößerung des U3-Bereichs von zehn auf 30 Kinder geplant, der altersgerechte Spielgeräte wie einen Sandkasten, eine Nestschaukel und eine kleine Rutsche erhält. Spezielle Wege für Bobby-Cars sollen eine sichere und glatte Fahrfläche bieten, die von den Fußwegen getrennt ist. Die Unterbringung von Kinderwagen soll in einem geschlossenen Garagenbereich ermöglicht werden. Ergänzend dazu sind zusätzliche Flächen für Wartebereiche, Rückzugszonen und beschattete Plätze vorgesehen.
Ein zentraler Aspekt der Schulförderung ist die Integration von Lernmöglichkeiten im Freien. Dazu sollen mobile Unterrichtsplätze mit wetterfester Beschattung, Tischen, Stühlen und Whiteboards angeschafft werden, ergänzt durch fest installierte Outdoor-Klassenzimmer, etwa in Form von Bauwagen. Die technische Ausstattung mit Strom und Ladeanschlüssen für Endgeräte ist dabei zu berücksichtigen. Ein Wasserspender mit angeschlossenem Aufenthaltsbereich und Hitzeschutzmaßnahmen wie Vernebelung oder Schattenspender ergänzt die Infrastruktur.
Die multifunktionale Nutzung und die Zusammenarbeit mit Vereinen erfordert ein klares Zugangskonzept und eine Abstimmung der Nutzungszeiten, um Konflikte zu vermeiden. Die gesamte Gestaltung soll auch älteren Generationen, die den Schulhof außerhalb der Schulzeiten nutzen, attraktive Aufenthaltsmöglichkeiten bieten.
In Sachen Sicherheit und Nachhaltigkeit müssen bestehende Gefahrenstellen, insbesondere im Treppenbereich, durch geeignete Absicherungen behoben und barrierefrei umgestaltet werden. Die Zugänglichkeit des gesamten Schulhofs muss nach den Prinzipien der Barrierefreiheit sichergestellt werden. Neue Standorte für Fahrradständer sollen potenzielle Gefahrenpunkte entschärfen. Die ökologische Gestaltung sieht die Anlage von pflegeleichten Grünbereichen, die Bepflanzung mit schattenspendenden Bäumen und robusten Rasenflächen vor. Die Bewässerung ist dabei zu berücksichtigen.
Symbolisch soll die Eidechse als Natursymbol in die Gestaltung integriert werden, was die naturpädagogische Ausrichtung unterstreicht. Um die Abgeschlossenheit des Schulhofs bei Bedarf zu gewährleisten, sind entsprechende Vorkehrungen zu treffen.